Orgelsanierung in Darstadt abgeschlossen – beeindruckende Klangqualität

Im Mai 2021 konnte die Sanierung der barocken Seuffert-Orgel in Darstadt – ungefähr zwei Jahren nach ihrer einstweiligen Stilllegung – nun endlich abgeschlossen werden. Zu Pfingsten erklang das bedeutsame Instrument erstmals wieder in seiner beeindruckenden neuen Klangqualität im Gottesdienst.

Geplant war ursprünglich, die Rückkehr der Orgel im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes mit anschließendem Konzert und mit zahlreichen Besuchern würdig zu feiern. Corona hat hier leider einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Sobald es die äußeren Rahmenbedingungen wieder zulassen, ist weiterhin geplant, den Abschluss der Orgelsanierung angemessen zu feiern.

Zum Hintergrund des Sanierungsprojekts

Über viele Jahre gab es bereits Probleme mit der Orgel in der Kirche in Darstadt. Immer mehr Töne klangen falsch oder es mussten Pedale ausgehängt werden, um störende Dauertöne zu vermeiden. Leider hat sich schnell herausgestellt, dass es einen erheblichen und vor allem auch dringenden Sanierungsbedarf gab.

Bei der Orgel in Darstadt handelt es sich um ein sehr wertvolles und in großen Teilen noch im Original erhaltenes barockes Instrument, das von Johann Philipp Seuffert um 1750 erbaut wurde. Dieser Hintergrund macht die Orgel in Darstadt ganz besonders erhaltenswert. Außerdem hat Orgelmusik nicht nur für das kirchliche Leben in der Gemeinde eine große Bedeutung, sondern auch darüber hinaus, z.B. bei Konzerten und weiteren Veranstaltungen. Daher wurde die Sanierung einhellig befürwortet.

Spenden nach wie vor willkommen

Der Kostenvoranschlag für die Orgelsanierung belief sich jedoch in einer Größenordnung, die finanziellen Möglichkeiten der Kirchenstiftung Darstadt weit übersteigt. So war es zwingend erforderlich verschiedene Zuschüsse und Spenden für die Finanzierung des Projektes zu erschließen. Dies ist zwar weitgehend gelungen, doch es gibt immer noch eine Finanzierungslücke. Daher freut sich die Kirchenstiftung Darstadt nach wie vor über jede Spende zu Gunsten der Orgelsanierung und den künftig anfallenden weiteren Kosten für die dauerhafte Erhaltung der Orgel.
Wir freuen uns bereits jetzt darauf, alle Interessierten und Unterstützer/innen zu künftigen Orgelkonzerten in Darstadt begrüßen zu dürfen.

Wer spenden möchte, wendet sich am besten einfach per Mail an das Pfarrbüro der Pfarreiengemeinschaft Tückelhausen (pg.tueckelhausen(at)bistum-wuerzburg.de). Die Kontoverbindung der Kath. Kirchenstiftung Darstadt wird dann gerne zur Verfügung gestellt.

Text und Bilder: Dr. Maria Kräuter

Bekanntmachung über den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan “Bürgersolarpark Darstadt”

Der Stadtrat der Stadt Ochsenfurt hat in seiner Sitzung am 25.03.2021 gemäß § 2 Abs. 1 BauGB den Aufstellungsbeschluss für die 25. Flächennutzungsplanänderung gefasst. Der Aufstellungsbeschluss wird zur Zeit auf der Internetseite der Stadt Ochsenfurt bekannt gemacht.

Link zur Bekanntmachung über die 25. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Ochsenfurt im Bereich Darstadt für den Bebauungsplan “Bürgersolarpark Darstadt” (Hier klicken)

Link zur Bekanntmachung über den vorhabensbezogenen Bebauungsplan “Bürgersolarpark Darstadt” (Hier klicken)

Link zur Größe und Lage der Fläche Nord des Bürgersolarparks Darstadt. (Hier klicken)

Link zur Größe und Lage der Fläche Süd des Bürgersolarparks Darstadt (Hier klicken)

Link zu den Datenschutzrechtliche Informationspflichten im Bauleitplanverfahren
nach Art. 13 und 14 DSGVO (Hier klicken)

Link zum MainPost Artikel (10.6.2021)
“Solarpark Darstadt: Bürgerinitiative fühlt sich übergangen” (hier).

Link zum MainPost Artikel (09.05.2021)
“Solarpark Darstadt: Info-Termin wird auf Juni verschoben”

Link zum MainPost Artikel (02.05.2021)
“Umstrittenes Projekt: Wie laufen die Planungen zum Solarpark Darstadt?”

Link zum MainPost Artikel (04.04.2021)
“Solarpark Darstadt: Jetzt wird der Bebauungsplan aufgestellt”

Link zum MainPost Artikel (29.03.2021)
“Solarpark Darstadt: Fläche wird nochmals verkleinert”

Link zum MainPost Artikel (23.03.2021)
“Solarpark Darstadt: Kommen sich Bürger und Solarfirma näher?”

Link zum MainPost Artikel (26.02.2021)
“Ochsenfurt: So will die Stadt Solaranlagen in Bahnen lenken”

Link zum MainPost Artikel (20.11.2020)
“Solarpark Darstadt: Was die Bürerinitiative erreichen will”

Link zum MainPost Artikel (20.10.2020)
“Darstadt: Kommt ein 85 Hektar großer Bürgersolarpark?”

Solarpark Darstadt Pro und Contra – Stadtrat entscheidet über den Aufstellungsbeschluss

Beitrag vom 27.11.2020

Der in Darstadt geplante Mega-Solarpark, einer der größten in Deutschland stößt bei den Anwohnern von Darstadt auf Kritik und führte zur Gründung einer Bürgerinitiative contra Solarpark. Mit einem Informationsblatt wurden die Darstadter Bürger über den geplanten Solarpark und die Bedenken dazu informiert. Bei der darauf folgenden Unterschriftenaktion haben sich gut die Hälfte der 160 Darstädter wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger in die Unterschriftenliste gegen den Solarpark eingetragen.
Die Übergabe der Petition erfolgte am 04.11.2020 im Rathaus Ochsenfurt mit 83 Unterschriften an Bürgermeister Juks mit der Auflage, den Datenschutz bei den Unterschriften einzuhalten.

Auch Seitens der Planungsfirma wurde ein Informationsblatt mit Argumenten pro Solarpark an die Darstädter Haushalte verteilt.

Die beiden Parteien haben unterschiedliche Argumente und teils widersprüchliche Angaben.
Texte und Gegen-Argumente der Bürgerinitiative (BI) in rot dargestellt.
Texte und Argumente der Solarfirma (SF) in blau dargestellt.


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Grundsatzbeschluss zu Solarparks der Stadt Ochsenfurt gefasst

Der Stadtrat Ochsenfurt beschließt am 25.2.2021 nach längerer Diskussion einstimmig den Grundsatzbeschluss zum Thema Solarpark.

Eckpunkte dazu sind:

  • Wertschöpfung vor Ort
    – Gewerbesteuer bleibt weitgehend in Ochsenfurt.
    – Möglichkeit der Beteiligung von Bürgern erwünscht.
  • Ausschluss von Naturschutzflächen
  • Maximal rund 200 Hektar Solarfläche auf Ochsenfurter Fläche.
    Das entspricht etwa drei Prozent der Gesamtgemarkungen von Ochsenfurt (6300 Hektar).
  • Bodenbonität der Fläche nicht über einem Durchschnitt von 70.
    – schlechte Böden bringen den gleichen Solarertrag wie gute Böden.
    – gute Agrarflächen bleiben der Landwirtschaft vorbehalten.
    – Flächen auf denen Zuckerrüben wirtschaftlich angebaut werden können, müssen zu diesem Zweck erhalten bleiben. Damit soll erreicht werden, dass auf den Äckern weiterhin Zuckerrüben angebaut werden, damit der Zuckerfabrik nicht die Existenzgrundlage entzogen wird.
    – Zuckerfabrik als großer Arbeitgeber und Betrieb in Ochsenfurt kann weiterhin mit Rübenanbau in der Region rechnen.
  • mindestens 200 m Abstand zur Wohnbebauung
  • mindestens 10 Hektar für einen Solarpark um einen Fleckerlteppich zu vermeiden.
  • maximal 40 Hektar für einen Solarpark.
    Ausnahme nur mit ausreichender Begründung und einer Akzeptanz in der Bevölkerung.
  • zusammenhängende Flächen werden durch Hecken oder Blühstreifen strukturiert.

Diese Angaben wurden während der Sitzung notiert und sind ohne Gewähr und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Der Grundsatzbeschluss zu Solarparks kann auf der Internetseite der Stadt Ochsenfurt eingesehen werden (Link hier klicken).

Link zum Beitrag des BR zur Stadtratssitzung (hier klicken).

Link zum Beitrag der Main-Post (hier klicken).

Bürgerinitiative contra Solarpark Darstadt gegründet

Die Bürgerinitiative contra Solarpark Darstadt wendet sich an die Öffentlichkeit. Mit einem Informationsblatt wurden die Darstadter Bürger*innen über den geplanten Solarpark und die Bedenken dazu informiert. Bei der darauf folgenden Unterschriftenaktion haben sich gut die Hälfte der 160 Darstädter wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger in die Unterschriftenliste gegen den Solarpark eingetragen.

Auch Seitens der Planungsfirma wurde ein Informationsblatt mit Argumenten pro Solarpark an die Darstädter Haushalte verteilt.

Die Mainpost sowie Rundfunk und Fernsehen haben Beiträge zum Solarpark Darstadt veröffentlicht.
Die MainPost Beiträge sind evtl. nur mit Abonnentenzugang lesbar.
Hier eine Linkliste zu den einzelnen Beiträgen:


Main Post Beitrag zur Veröffentlichung im Stadtrat (Link zur Main Post)

Main Post Beitrag zum Thema Bürgerinitiative contra Solarpark Darstadt (Link zur Main Post)

Main Post Leserbrief zum Solarpark

Beitrag in der BR Frankenschau vom 18.11.2020 (Link zur BR Mediathek)

Beitrag in Bayern 1 vom 9.11.2020 (Link zum BR)

Umrundung des Solarpark Darstadt-Nord mit Bildern dazu.

Umrundung des Solarpark Darstadt-Süd mit Bildern dazu.

Leitlinien für Photovoltaikanlagen von der Regierung von Unterfranken
(Seite 14 und 15)

“Bayern ist Sonnenland”: Söder will Solarenergie stark ausbauen

Solarpark Darstadt

am Dienstag, den 13. Oktober 2020 wurden dem Bauausschuss der Stadt Ochsenfurt erstmals die Planungen zum “Bürgersolarpark” Darstadt vorgestellt.

Die Eckdaten zur Planung:

  • einer der größten Solarparks in Bayern
  • Bürgerbeteiligung
    nach dem Genossenschaftsgesetz in Bayern möglich.
  • Gesamtleistung : ca. 94 MWp
  • Gesamtfläche: ca. 85 ha
  • Investitionssumme: ca. 50 Mio. €
  • Batteriespeicheranlage: ca. 50 MW
  • Verpächter-Anzahl: 13
  • Anzahl der Module 212.000 Stück
  • Ertragsprognose 108.000 MWh/Jahr
  • Versorgung: 36.100 Haushalte
  • CO2 Einsparung: 37.000 t/Jahr
  • Eigenes Umspannwerk
  • Eigene Leitungstrasse bis Stalldorf
  • zwei Projektflächen
    • Darstadt Nord: ca. 75 ha
      zwischen Rotleite, Fencheltal
      und Betonstraße zum Nußbaum
    • Darstadt Süd: ca. 16 ha
      Muggenbachtal (Mückenbachtal),
      der Hang in Richtung Darstadt
  • ohne EEG Förderung
  • Laufzeit: 30 Jahre
  • prognostizierte Lebensdauer der Module über 30 Jahre

So entsteht ein Solarpark:
zum YouTube Video hier klicken

Anmerkung:
Die Leistung des in Darstadt geplanten Solarpark “Nord”
wird 10 mal so groß, wie die, der im Video gezeigten Anlage.
Die Leistung “Darstadt-Süd” wird zweimal so groß.

Beispiel für einen Batteriespeicher mit Umspannwerk
hier klicken.

Anmerkung:
Die geplante Kapazität der Batterieanlage in Darstadt
wird ca. doppelt so groß sein, wie die im Link gezeigte Anlage.

Zum Verlgeich:
Das Würzburger Heizkraftwerk hat eine elektrische
Maximalleistung von 125 MW.

Es ist davon auszugehen, dass im Nachgang zur Präsentation des „Bürgersolarparks Darstadt“ noch viele Fragen und Anliegen der Bürgerinnen und Bürger aus Darstadt zu klären sind.

Erst dann kann eine Meinungsbildung – bei den Bürgerinnen und Bürgern und nicht zuletzt auch bei den verantwortlichen Entscheidern – erfolgen.

Wer sich eine PV-Anlage gerne einmal ansehen möchte, um sich selbst einen Eindruck zu verschaffen wie so etwas auf die Umwelt wirkt, der sollte auf jeden Fall einmal nach Geroldshausen-Moos fahren und die dortige Anlage besichtigen.